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Wege nach Sylt: Familienchronik

Wege nach Sylt: Familienchronik

Veröffentlicht am 07.01.2017

Titel zum Buch "Heimat Sylt" von Jürgen KaackTitel zum Buch "Heimat Sylt" von Jürgen Kaack  Titel des eBooks: Chronik der Familie Kaack: Wege nach SyltTitel des eBooks: Chronik der Familie Kaack: Wege nach Sylt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben Breitband gibt es weitere spannende Themen. Aus einer mehr als vier-jährigen Recherche zur Familiengeschichte ist eine historische Abhandlung entstanden, die beginnend von ca. 1500 bis 1960 die Entwicklung von einzelnen Familien schildert, die ursprünglich aus verschiedenen Teilen des heutigen Schleswig-Holsteins, aus Jütland, von den norfriesischen Inseln und Halligen stammen, aber auch aus der Nähe von Braunschweig, Niederschlesien und Schweden. Die Chronik erzählt die Veränderung der Familien und ihre regionalen Umzüge, die schließlich auf Sylt enden, sofern sie nicht schon immer auf Sylt gelebt haben. Überlieferte  Einzel-Ereignisse wie ein Mord aus Leidenschaft 1756 auf Sylt und ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Lehrerehepaar um 1840 werden ebenso geschildert wie Schiffsuntergängen und Versklavung durch Piraten. Auch Beispiele für Auswanderungen in die USA und die weitere Entwicklung in der neuen Heimat können anhand der Recherchen teilweise nachvollzogen werden.

Die Chronik ist zum einen als gedrucktes Buch im DIN A4 Format mit Hardcover und zum anderen mit geringfügiug verändertem Inhalt als eBook verfügbar. Durch Anklicken der beiden Bilder kommt man auf die Seiten eines Anbieters. Das eBook ist aber auch auf anderen Portalen verfügbar. In der gedruckten Version sind Grafiken und Stammbaumauszüge besser zu lesen, dafür ist die eBook-Version preiswerter.

Wann kann eine Familie als Sylter Familie bezeichnet werden? Eine eindeutige Definition besteht wohl nicht und daher habe ich für das Buch definiert, dass eine Familie dann als Sylter Familie gilt, wenn sie mindestens eine Generation lang auf Sylt gelebt haben. Nur wenige der heutigen Bewohner stammen ursprünglich von Sylt. So hatte Westerland noch 1804 bescheidene 437 Einwohner, gut 100 Jahre später waren es bereits 2.292! Erst der zweite Weltkrieg und der starke Zuzug durch Flüchtlinge nach dem Krieg hat die Einwohnerzahl deutlich gesteigert. Der stärkste Zuzug erfolgte im 19. Jahrhundert, insbesondere nachdem Westerland 1855 Nordseebad wurde. Als „Ursylter“ Familien werden im Folgenden solche bezeichnet, deren Geschichte sich bis in 16. Jahrhundert auf Sylt zurückverfolgen lässt. Damit ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass auch diese Familien in den Jahren davor zugewandert sind. Nur lassen sich diese Ereignisse in der Regel nicht mehr nachvollziehen, da es an schriftlichen Aufzeichnungen mangelt.

Um den Zuzug und die Beweggründe für einen Umzug zu verstehen, reichen die nackten Zahlen der Statistiken kaum aus. Nähere Aufschlüsse kann die nähere Betrachtung einzelner Familien geben und die Entwicklung von Beginn der dokumentierten Geschichte nachzuverfolgen. Die Veränderungen in den Familien nach dem Umzug und die Vermischung mit einheimischen Familien gibt Aufschluss über Auswirkungen. Für die Betrachtung des Zuzugs wurden Informationen zu Familien oder einzelnen Personen aus Mögeltondern, Hadersleben, Sonderborg, Eckernförde, Bordesholm sowie Brunsbüttel, Vaale und Steinburg recherchiert. Aus weiterer Entfernung stammen je eine Familie aus Braunschweig und aus Schlesien und ein Kapitän aus Göteborg.  Die Betrachtung der Einzelschicksale kann zwar nicht alle möglichen Fälle der Zuwanderung auf die Insel Sylt abdecken, aber einen guten Einblick in die Hintergründe geben.

Die systematische Recherche in der Neuzeit anhand von online verfügbaren Quellen und Auftragsrecherchen bei Stadt- und Kirchenarchiven hat teilweise erstaunliche Fakten zu Tage gebracht. Aber nicht alle Lücken konnten sicher geschlossen werden und so enthalten die dargestellten Informationen einen Teil an Mutmaßungen. Auch konnten nicht alle Daten eindeutig zugeordnet werden. Aber es ist auch nicht Ziel dieses Werks in allen Bereichen wissenschaftlich exakte Daten zu liefern. Mit den genannten Methoden ist es gelungen, fast alle Teile der Vorfahren über 400 Jahre hinweg zu erforschen. Die frühesten identifizierten Familienmitglieder lebten am Anfang des 16. Jahrhunderts. Insgesamt konnten über 3.500 Personen aus dem Kreis der Vorfahren der Familien identifiziert und in einer Datenbank erfasst werden.

Spannender als die nackten Daten zu Geburt, Heirat und Tod sind die „weichen“ Faktoren, wer waren die Menschen und was hat sie bewegt, wie sind sie mit Krisen im Leben umgegangen? Diese Fragen lassen sich umso schwieriger zu beantworten, je weiter die Ereignisse in der Vergangenheit zurückliegen. Aber selbst zu Ereignissen im frühen 20. Jahrhundert wird es immer schwieriger, Zeitzeugen zu finden. So basieren die Darstellungen der Personen, von Helden wie Versagern,  aus subjektiven Einschätzungen zu Informationen und mündlichen Überlieferungen. Dabei erhebt die Abhandlung nicht den Anspruch einer wissenschaftlich exakten historischen Ableitung.

Der Text gliedert sich in eine Hintergrunddarstellung zur Entwicklung auf Sylt und dem angrenzenden Festland und folgt anschließend den einzelnen Familienzweigen, die für die weitere Entwicklung besondere Bedeutung hatten. Aufgrund des Erkenntnisstandes liegen für einzelne Familienzweige mehr oder weniger Informationen vor. Fehlen vertiefende Daten, so werden einzelne Zweige nur im Rahmen eines Unterkapitels dargestellt. Sofern sich nach Veröffentlichung der Abhandlung neue Erkenntnisse ergeben, werden sie bei einer späteren Überarbeitung berücksichtigt. Neben den direkten Vorfahren werden Nebenlinien beschrieben, die entweder eine interessante Entwicklung durchgemacht haben oder im Kontext der Familiengeschichte interessant erscheinen.

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