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STZ-blog

Breitbandausbau in Kerken - eigenwirtschafltich und gefördert

Veröffentlicht am 11.08.2017

Die Gemeinde Kerken im Kreis Wesel erhält im eigenwirtschaftlichen Ausbau in den großen Ortsteilen ein FTTB-Netz, nachdem eine Bürgerinitiative mit sehr viel Aufwand eine 40%-Quote an Vorverträgen erreicht hat. Telekom baut die kleineren Ortsteile jetzt mit VDSL aus, die bislang auch im Sinne der Aufgreifschwelle für das Landesprogramm GAK mit < 6 Mbit/s unterversorgt waren. Der jetzt erfolgende Ausbau ist die bauliche Umsetzung aus einem GAK-Förderprojekt, das ich noch vor dem Beginn der Tätigkeit für Breitband.NRW als Berater begleitet habe. Für mich war es ein besonders spannendes Projekt, da die Konzeption für ein aus Streusiedlungen und dem in NRW längsten Straßendorf eine besondere Herausforderung darstellt. Daher freut es mich umso mehr, dass nicht nur das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, sondern der Ausbau jetzt unmittelbar bevorsteht. Den Förderantrag hat die Gemeinde Ende 2015 an die Bezirksregierung gestellt. Bis zur Bewilligung und der Umsetzung kann es bei Förderprojekten schon mal länger dauern, das ist beim aktuell stark genutzten Bundesförderprogramm auch nicht anders, drei Jahre sind dabei schon eine eher kurze Frist. Der Kreis Kleve hat im Juli den vorläufigen Förderbescheid vom BMVI für den kreisweiten Ausbau der weißen Flecken erhalten.

Kerken erhält somit neben dem Ausbau der unterversorgten Außenbereichen auf der Basis einer GAK-Förderung einen Ausbau mit FTTB auf der Grundlage des Bundesförderprogramms in den Gebieten, die mit mehr als 6 Mbit/s, aber weniger als 30 Mbit/s versorgt sind.  Die derzeit nicht förderfähigen Gebiete erhalten den eigenwirtschaftlichen FTTB-Ausbau. So werden die derzeit vorhandenen Möglichkeiten voll ausgeschöpft. Natürlich hätten auch die Außenbereiche einen FTTB-Ausbau erhalten können, nur war 2015 noch kein Netzbetreiber hierzu bereit.

Einen Artikel zum geplanten VDSL-Ausbau findet man unter diesem Link.

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Veranstaltung der IHK-Niederrhein zu Breitband und Digitalisierung

Veröffentlicht am 09.08.2017

Morgen findet in Duisburg eine Veranstaltung der IHK-Niederrhein statt zu den Themen Breitband und Digitalisierung. Ich werde mit einem Vortrag zu den Möglichkeiten für einen geförderten Breitband-Ausbau dabei sein. Ankündigung bei RP-Online mit den Hinweisen zur Anmeldung findet sich unter diesem Link.

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Konzeptpapier zur Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 8

Veröffentlicht am 09.08.2017

8.   Entwicklung digitaler Anwendungen und Förderung von Unternehmensgründungen mit digitalen Geschäftsmodellen

Der Aufbau von nachhaltigen Breitbandinfrastrukturen ist kein Selbstzweck sondern eine notwendige Voraussetzung zur Nutzung von digitalen Diensten. Wie das vor genau zehn Jahren gemeinsam von der Stadt Friedrichshafen und der Deutschen Telekom gestartete Innovationsprojekt „T-City“ gezeigt hat, gibt es kaum einen Bereich im öffentlichen, beruflichen und privaten Leben, der nicht von der Digitalisierung betroffen wird. Die breite Akzeptanz von Social-Media und Messenger-Diensten als Kommunikationsplattformen ist ebenso die durch Cloud- und Streaming-Dienste stark abnehmende Bedeutung physischer Datenträger nur Symptom für die Entwicklung.

Spektakulärer sind im Vergleich digitale Dienste, die das autonome Fahren ermöglichen sollen. Die Versorgungsunternehmen werden zukünftig nicht auf digitale Anwendungen verzichten können, um Stromnetze effizient steuern zu können. Mit einem Smart-Grid lassen sich die Erzeugung von Strom durch erneuerbare Energieträger, die Einspeisung und von konventionell erzeugtem Strom und der aktuelle Bedarf der Verbraucher abstimmen, so dass eine lokal optimierte Versorgung ermöglicht wird.

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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 7

Veröffentlicht am 08.08.2017

7.  Schaffung von Rahmenbedingungen

Im Telekommunikationsmarkt gibt es aufgrund der asymmetrischen Regulierung einen im Großen und Ganzen funktionierenden Wettbewerb. Alle Regelungen basieren auf den bekannten Technologien. Im Mobilfunk funktioniert der Wettbewerb seit Einführung der GSM-Netze Anfang der 90er Jahre und hier sind nur Eingriffe zur Wahrung der Kundeninteressen erforderlich, wie z.B. beim Wegfall des grenzüberschreitenden Roamings. Leitungsgebundene Anschlussnetze werden von den etablierten Betreibern aufgrund der hohen Tiefbaukosten derzeit außer bei der Aufrüstung von bestehenden Anschlussnetzen (VDSL, Vectoring, Rückkanalfähigkeit von Kabel-TV Netzen) sowie in Neubaugebieten kaum verlegt. Daher ist die Regulierung des Wettbewerbs für die Nutzung der bestehenden Anschlussnetze in hohem Maße erforderlich.

Während der Wettbewerb bei NGA-Diensten gut funktioniert, versagt er in der Schaffung von Anreizen bei Glasfaser-Anschlussnetzen. Dabei wächst das übertragene Datenvolumen mit Raten von ca. 20% p.a. Bedarf stetig über die Jahre hinweg an und macht den Umstieg auf Glasfaser-Hausanschlüsse in der Breite vermutlich in weniger als 10 Jahren erforderlich. Aufgrund der hohen Investitionskosten für die Errichtung ist eine rein privatwirtschaftliche Umsetzung schwierig. Die für die Mehrzahl der derzeitigen Anforderungen in der Regel ausreichende Leistung der Brücken-Technologien resultieren in einer geringen Wechselbereitschaft bei den potentiellen Kunden ein erhebliches Handicap und Geschäftsrisiko für Betreiber neue Hochleistungsnetze. Trotzdem muss jetzt mit dem Bau der neuen Anschlussnetze begonnen werden, wenn Synergien zur Senkung der Kosten genutzt werden sollen und in 10 bis 15 Jahren bei weiter steigendem Bedarf neue Anschlüsse bis in den Gbit/s-Bereich zur Verfügung stehen.

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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 6

Veröffentlicht am 07.08.2017

6.   Neue Ansätze für nachhaltige Förderung

Zwar soll der Fokus richtigerweise auf der Auswahl des wirtschaftlichsten Angebotes liegen. Da aber die Minimalanforderungen für die Grundversorgung niedrig sind, erhält die Deckungslücke eine dominante Bedeutung. Nachhaltige Lösungen können bei der Errichtung höhere Investitionen bedingen, z.B. wenn Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Glasfasertrassen erforderlich sind. Grenzwerte der Förderfähigkeit („Aufgreifschwellen“) bedingen Unzufriedenheit und erzeugen das Gefühl der Ungerechtigkeit in Nachbar-Ortsteilen, deren Versorgung leicht oberhalb der Aufgreifschwelle liegt. Mit Grenzwerten für die Versorgung bleibt die Förderung eine eher punktuell als flächig wirkende Maßnahme und löst nicht die Anforderungen an einen nachhaltigen und zukunftssicheren Ausbau. Sinnvoller wäre eine Zieldefinition in Richtung eines längerfristig flächendeckenden Ausbaus mit Glasfaser-Hausanschlüssen.

Die Ausgestaltung neuer Förderprogramme für den Bau von Glasfaser-Anschlussnetze ist ein wichtiger Baustein zur nachhaltigen Verankerung des Infrastrukturausbaus in der Fläche. Das im Oktober 2015 vorgestellte Bundesförderprogramm ermöglicht zwar ausdrücklich den Bau von FttB-Anschlussnetzen, allerdings nur für die 2015 ca. 25% der Anschlüsse mit < 30 Mbit/s. Der zukünftige Einsatz von Fördermitteln sollte selbstverständlich nur noch für den Ausbau von Glasfaser-Anschlussnetzen eingesetzt werden. Die Durchführung der Projekte für die Stellung eines Förderantrags ist aufwändig und überfordert oft die Verwaltungen, die bislang keine Zuständigkeit für Breitbandinfrastrukturen haben und daher auch kein Personal. So werden oft zusätzlich externe Berater benötigt, deren Kosten teilweise über einen Förderantrag gefördert werden können (z.B. Beratungsförderung beim Bundesförderprogramm).

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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 5

Veröffentlicht am 04.08.2017

5.   Vorgehen zur Schaffung einer Glasfaser-Infrastruktur

Die Beschäftigung mit dem Infrastrukturausbau für den Internetzugang ist für Kreise und Kommunen mit der Sicherstellung der Grundversorgung nicht abgeschlossen. Erst mit einem flächendeckenden Glasfaser-Anschlussnetz ist der nachhaltige Netzaufbau abgeschlossen. Aspekte und Handlungsoptionen für Kreise und Kommunen im Hinblick auf den NGA-Ausbau:

  • Bestellung eines Breitbandbeauftragten  
  • Festlegung von Zielen für den Breitbandausbau
  • Analyse vorhandener Infrastrukturen und der konkreten Versorgungssituation; Aufbau einer Datenbank mit georeferenzierten Informationen;      
  • Entwicklung eines Geschäftsmodells mit Kooperationsansätzen und einem Konzept für den Aufbau des Glasfaser-Anschlussnetzes;
  • Entscheidung über eine Betreiberinstitution für die entstehende passive Infrastruktur (z.B. Stadtwerk, Zweckverband);      
  • Schaffung der Voraussetzungen für einen mittelfristig erfolgenden nachhaltigen Ausbau mit Glasfaser-Anschlussnetz:

    • Beauftragung eines Masterplans (Netzplans) bei einem qualifizierten Ingenieurbüro    
    • Prüfung der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Infrastrukturbetreibern  
    • Prüfung von Synergien (insbesondere bei Sanierungsvorhaben, aber auch bei Vorhaben zum Aufbau von Netzen für Smart-Metering, Smart-Grids und Elektroladestationen für e-Mobilität) für den mittelfristigen Aufbau eines Leerrohrnetzes bis zum Hausanschluss
    • Prozesses zur regelmäßigen Absprache und Koordination mit anderen Infrastrukturbetreibern
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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 4

Veröffentlicht am 03.08.2017

4.   Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau

Im Folgenden werden typische Optionen beschrieben. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da in den letzten Jahren sehr viele Breitbandausbau-Vorhaben umgesetzt wurden. In der Darstellung werden zudem keine kommunalen Gründungen von Betreiber-Gesellschaften betrachtet, die entweder bereits in den neunziger Jahren erfolgten oder sich schwerpunktmäßig auf Märkte in Großstädten fokussieren. Insbesondere sind die Markt- und Wettbewerbsbedingungen der neunziger Jahre kaum mit der heutigen Situation zu vergleichen. Ebenfalls ohne Berücksichtigung bleiben Aktivitäten im Bereich von (technischen) Dienstleistungen für Netzbetreiber, hierzu gehören auch Rechenzentrums-Leistungen für Kommunen und Unternehmen.

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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 3

Veröffentlicht am 02.08.2017

3.   Ansätze zur Kostenreduktion

Im Hinblick auf die hohen Investitionskosten für die Verlegung von Leerrohrinfrastrukturen zu allen Hausanschlüssen sollten alle Möglichkeiten zur Senkung der Kosten oder zur schnellen Amortisation genutzt werden. Da nicht davon auszugehen ist, dass die Kosten durch öffentliche Subventionen erbracht werden und dies auch nicht wünschenswert erscheint, sollten die möglichen Optionen genutzt werden.

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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 2

Veröffentlicht am 01.08.2017

2.   Kosten für FttB-Ausbau

Der Aufbau eines flächendeckenden Glasfaser-Anschlussnetzes ist aufwändig und erfordert in nahezu jeder Straße Tiefbauarbeiten, um die benötigte Leerrohrinfrastruktur bis an den Hausanschluss zu bringen. Nur in Neubaugebieten ist der zusätzliche Aufwand gering, da dies einschließlich der Hausanschlüsse zusammen mit den Versorgungs-Anschlüssen für Strom, Gas und Wasser erfolgen kann. Vor der Verlegung von Leerrohren für ein passives Anschlussnetz ist ein technischer „Masterplan“ zu erstellen, der in Form eines Netzplans für das Ausbaugebiet die Positionen für die Anbindung an ein überregionales Backbone-Netz enthält, die Glasfaser-Knotenstationen („Glasfaser-PoP“) und Unterverteiler, Trassenverläufe auf Straßenzugsebene und Konfektionierung von Micro-Leerrohrbündeln sowie Informationen über Verzweigungen und Muffen. Beim Bau der Leerrohrtrassen ist eine präzise Dokumentation in einem GIS-System erforderlich, um den späteren Infrastrukturbetrieb sicherzustellen (Leerrohr-Kataster). Die Kosten für eine qualifizierte Netzplanung sind erheblich und können auch für eine Mittelstadt leicht über € 200.000 hinausgehen. Für eine solche Planung ist zudem ausreichend Zeit zu berücksichtigen, ein Jahr kann für eine flächendeckende Planung schnell anfallen.

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Erfolgreicher vierter Förderaufruf zum Bundesförderprogramm

Veröffentlicht am 01.08.2017

Der vierte Förderaufruf zum Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau war offensichtlich sehr erfolgreich mit bunbdesweit 209 vorläufigen Förderbescheiden. Der Bund gewährt damit weitere € 865 Mio. für den Breitbandausbau. Zumindest in NRW wird die Mehrzahl der Projekte mit FTTB-Technik ausgebaut. Eine Förderung des Breitbandausbaus sollte eigentlich bis auf begründete Ausnahmefälle nur noch in nachhaltigen Technologien erfolgen. Die Liste der vorläufig bewilligten Förderanträge ist recht eindrucksvoll. Auch aus NRW haben 27 Anträge eine Bewilligung erhalten. Mit einer Fördersumme von € 165 Mio. liegt NRW in der vierten Förderrunde bemerkenswerterweise an zweiter Stelle hinter Brandenburg. Da die Bundesförderung nur 50% der Deckungslücke ausmacht, können für ca. € 330 Mio. Vergabeverfahren gestartet werden. Die Investitionssumme für den Breitbandausbau liegt noch Mal um einiges höher, da die kumulierten Einnahmen in der Deckungslücke berücksichtigt sind.

Betrachtet man alle vier bisher gelaufenen Förderrunden, so wurden vom Bund über € 3,1 Mrd. bewilligt (zur Deckung von 50% der Deckungslücke). NRW wurden kumuliert € 397 Mrd. zugeteilt und damit liegt NRW im Ranking der Bundesländer auf Platz 3 hinter Mecklenburg und Sachsen. Ein weiterer Förderaufruf läuft noch bis zum 29.09.2017. Ein Artikel des BMVI zur Bescheidvergabe findet sich hier und in diesem Artikel findet sich ein
Link zu einer Gesamt-Liste der im vierten Förderaufruf bewilligten Anträge.

 

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Förderantrag von Olpe nach 1,5 Jahren mit endgültiger Bewilligung

Veröffentlicht am 01.08.2017

Ein weiterer Beweis, dass das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau funktioniert! Wenn man bedenkt, dass der Kreis Olpe den Förderantrag schon zum ersten Förderaufruf am 29.01.2016 gestellt hat und 1,5 Jahre später der endgültige Bescheid vorliegt, bestätigt sich allerdings der von mir schon Ende 2015 monierte erhebliche bürokratische Aufwand für die Durchführung eines Förderprojektes. Der vorläufige Förderbescheid lag immerhin schon im April 2016 vor. Mit dem endgültigen Bescheid kann jetzt mit der Bauphase vbegonnen werden, die vermutlich auch noch mal 12 Monate dauern wird.

Der Erfolg von Olpe freut mich auch persönlich besonders, da dies für mich das letzte Projekt in der Beratung zum Bundesförderprogramm in NRW war, bevor die Tätigkeit für Breitband.NRW Mitte Februar 2016 begann. Ein Artikel zum endgültigen Förderbescheid findet sich unter diesem Link.

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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 1

Veröffentlicht am 31.07.2017

1.   Ausgangslage bei der Breitbandversorgung

Das Internet ist aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken, weder im beruflichen noch im privaten Umfeld. Emails verdrängen Briefe und Faxe, Streaming-Dienste ersetzen physikalische Datenträger und in der vernetzten Industrie bestellen Maschinen automatisch benötigtes Material. Es gibt kaum noch einen Bereich, der unberührt bleibt. Gleichzeitig steigt die Intensität der Nutzung die Menge der übertragenen Daten, derzeit um über 20% im Jahr. Wenn immer mehr Daten übertragen werden, muss die Übertragungsgeschwindigkeit entsprechend mit steigen, um lange Wartezeiten zu verhindern. Waren vor fünfzehn Jahren noch 364 Kbit/s und vor zehn Jahren 2 Mbit/s ausreichend, sind im Jahr 2017 50 Mbit/s kaum zufriedenstellend. Die Zeiten von Gbit/s-Geschwindigkeiten sind längst absehbar und das aufgrund des veränderten Nutzungsverhaltens mit symmetrischen Geschwindigkeiten  für Down- und Upstream.

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Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung

Veröffentlicht am 30.07.2017

Der Breitbandausbau in Deutschland kommt gut voran, das Bundesförderprogramm für den NGA-Ausbau hat einen guten Schub ergeben. Bis 2019 werden mit Zuwendungen in Höhe von ca. € 8 Mrd. Infrastrukturen ausgebaut, die mindestens 50 Mbit/s ermöglichen, in vielen Fällen werden dabei direkt FTTB-Anschüsse mit Glasfaser bis zum Hausanschluss verlegt. So weit ist eigentlich alles gut, wenn es nicht die Notwendigkeit gäbe innerhalb der nächsten 10 Jahre flächendeckende Glasfaseranschlüsse zu schaffen. Das laufende Bundesförderprogramm ermöglicht Zuwendungen nur für Anschlüsse, die heute weniger als 30 Mbit/s haben. Bei Start des Programms im Dezember 2015 betraf dies ca. 25% aller Anschlüsse in Deutschland. Glasfaseranschlüsse sind in Deutschland bislang eher die Ausnahme. Nur etwa 5% der Anschlüsse sind in Glasfaser ausgeführt (die tatsächliche Nutzungsquote liegt sogar nur bei etwas der Hälfte). Mithilfe der Mittel aus dem Bundesförderprogramm könnten weitere 15% der Anschüsse mit Glasfaser-Hausanschüssen ausgebaut werden, so dass bei fertiger Umsetzung des Bundesförderprogramm Ende 2019 noch ca. 80% der Hausanschüsse immer noch in Kupfer ausgeführt sind. Nicht nur im Hinblick auf die Glasfaser-Infrastruktur besteht in Deutschland Nachholbedarf, auch bei der Entwicklung und Nutzung von digitalen Anwendungen sind andere Länder mittlerweile weiter als Deutschland. Dabei bietet die Digitalisierung gute Chancen zur Gründung von neuen Unternehmen und neuen Wachstumssegmenten.

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15 Jahre STZ-Consulting Group

Veröffentlicht am 10.07.2017

Im Juli 2002 habe ich die STZ-Consulting Group gegründet. Damals konnte ich noch nicht genau vorhersehen, in welche Richtung sich das Geschäft entwickeln würde. Mittlerweile sind 15 Jahre vergangen, erstaunlich, wie schnell die Zeit vergangen ist! In den letzten zehn Jahren standen Aufgaben rund um den Breitbandausbau im Vordergrund. Hier ist insgesamt schon viel erreicht worden, aber bis zu einem flächendeckenden FTTB-Netz und eine Verlagerung vom Anschluss- zum Dienstewettbewerb ist es noch ein längerer Weg.

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35 Jahre Telekommunikation in autobiographischer Form aufbereitet

Veröffentlicht am 10.06.2017

 

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WDR-Beitrag zum Breitbandausbau

Veröffentlicht am 11.01.2017

Am 11.01.2017 hat WDR5 einen Beitrag zum Breitbandausbau im Morgenprogramm gehabt, der das Trenching-Pilotprojekt in Aachen zum Aufhänger hatte. Ich durfte als Interviewpartner meine Meinung zu den alternativen Verlegemethoden und dem Breitbandausbau einbringen. Die Frage, warum es noch nicht mehr Beispiele für den Trenching-Einsatz gibt, konnte erläutert werden. Es ist gut, wenn mehr zu den Hintergründen und Technologien des Breitbandausbau's aufgeklärt wird! Wer Beitrag vom vom Morgenecho im WDR verpasst hat, kann ihn sich in der Mediathek unter diesem Link anhören.

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Wege nach Sylt: Familienchronik

Veröffentlicht am 07.01.2017

Titel zum Buch "Heimat Sylt" von Jürgen KaackTitel zum Buch "Heimat Sylt" von Jürgen Kaack  Titel des eBooks: Chronik der Familie Kaack: Wege nach SyltTitel des eBooks: Chronik der Familie Kaack: Wege nach Sylt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben Breitband gibt es weitere spannende Themen. Aus einer mehr als vier-jährigen Recherche zur Familiengeschichte ist eine historische Abhandlung entstanden, die beginnend von ca. 1500 bis 1960 die Entwicklung von einzelnen Familien schildert, die ursprünglich aus verschiedenen Teilen des heutigen Schleswig-Holsteins, aus Jütland, von den norfriesischen Inseln und Halligen stammen, aber auch aus der Nähe von Braunschweig, Niederschlesien und Schweden. Die Chronik erzählt die Veränderung der Familien und ihre regionalen Umzüge, die schließlich auf Sylt enden, sofern sie nicht schon immer auf Sylt gelebt haben. Überlieferte  Einzel-Ereignisse wie ein Mord aus Leidenschaft 1756 auf Sylt und ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Lehrerehepaar um 1840 werden ebenso geschildert wie Schiffsuntergängen und Versklavung durch Piraten. Auch Beispiele für Auswanderungen in die USA und die weitere Entwicklung in der neuen Heimat können anhand der Recherchen teilweise nachvollzogen werden.

Die Chronik ist zum einen als gedrucktes Buch im DIN A4 Format mit Hardcover und zum anderen mit geringfügiug verändertem Inhalt als eBook verfügbar. Durch Anklicken der beiden Bilder kommt man auf die Seiten eines Anbieters. Das eBook ist aber auch auf anderen Portalen verfügbar. In der gedruckten Version sind Grafiken und Stammbaumauszüge besser zu lesen, dafür ist die eBook-Version preiswerter.

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Rückblick auf das Breitbandjahr 2016

Veröffentlicht am 26.12.2016

2016 war in vieler Hinsicht ein besonderes Jahr, auch ohne auf politische Entwicklungen eingehen zu wollen. Der Breitbandausbau ist in diesem Jahr vorangekommen und auch der FTTB-Ausbau gewinnt an Fahrt. Sehr viele Kreise und Städte haben Beratungsprojekte für eine Analyse der Situation und die Ableitung von Konzepten beauftragt. Die in NRW eingeführte Förderung der Personalkosten für Breitbandkoordinatoren zeigt gute Resonanz und es ist abzusehen, dass die meisten Gebietskörperschaften demnächst eigene Mitarbeiter für Breitbandfragen haben. Für die Folgejahre bleiben noch viele Aufgaben offen und für die Migration von FTTC zu FTTB sind Konzepte erforderlich. Im November wurde nun auch endlich mein Buch zum Breitbandausbau „Schnelles Internet in Deutschland: Geschäftsmodelle und Fallbeispiele für den Ausbau“ veröffentlicht, das Gebietskörperschaften Hilfestellung bei der Planung des Breitbandausbaus bieten soll.

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Frist zur Beantragung von Beratungsförderung für Breitbandprojekte endet am 31.12.

Veröffentlicht am 29.11.2016

Der Bund gewährt Gebietskörperschaften eine Förderung von maximal € 50.000 für die Durchführung von Breitbandprojekten mit einer Analyse der vorhandenen Infrastrukturen, der Ermittlung gebäudescharfer Versorgungssituation. Im Rahmen der Projekte können weiße Flecken identifiziert und Konzepte zum Ausbau erarbeitet werden. Die Förderquote liegt bei 100%. Die Antragsfrist für die Beratungsförderung endet am 31.12.2016.

Die meisten Kreise oder Kommunen haben bereits Projekte laufen oder Anträge gestellt. Gibt es einen Grund für die (allerdings nur noch wenigen) verbliebenen Gebietskörperschaften dieses sinnvolle Angebot nicht zu nutzen? Den Ablauf der Beantragung und die Randbedingungen zur Durchführung finden sich im Leitfaden des BMVI. Im Vergleich zu vielen anderen Förderprogrammen ist hier die Abwicklung tatsächlich einfach!

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Buch zum Breitbandausbau erschienen

Veröffentlicht am 26.11.2016



In vielen Fällen erfolgt der Breitbandausbau in Deutschland privatwirtschaftlich durch die im Wettbewerb stehenden Netzbetreiber. Seit der Poststrukturreform II ist der deutsche Staat nicht mehr in der Schaffung von Telekommunikationsinfrastrukturen aktiv. Für die Netzbetreiber ist in der Regel die Aussicht auf betriebswirtschaftliche Erträge oder die Verbesserung der Marktposition der Treiber für den Ausbau. Diese Überlegungen führen nicht immer zum Erfolg, z. B. in ländlichen Regionen oder bei langen Anlaufstrecken. In diesen Fällen muss die Gebietskörperschaft eigene Aktivitäten entfalten. Eine Möglichkeit ist die Nutzung von staatlichen Fördermitteln, sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

Aber es gibt eine Reihe von weiteren Möglichkeiten und Geschäftsmodellen, die völlig ohne finanzielle Zuwendungen auskommen. Nicht jedes Modell passt bei jeder Situation. Mein Buch beschreibt eine Clusterung der grundsätzlich vorhandenen Modelle in sieben Kategorien und erläutert die Vor- und Nachteile. Ergänzt wird dies durch Beispiele aus der Praxis. Viele Beispiele gehen auf Beratungsprojekte zurück, die STZ-Consulting in den letzten Jahren im Auftrag von Kreisen, Kommunen oder Versorgungsunternehmen durchgeführt hat. „Schnelles Internet in Deutschland“ kann als Buch oder eBook bei just-4-business, BoD oder amazon bestellt werden.

Beschreibung des Herausgebers: "Stellen Sie sich vor, die globale Digitalisierung ist in vollem Gang, aber Ihr Unternehmen in der Provinz „muss draußen bleiben“, weil die Internet-Anbindung der empfohlenen Richtgeschwindigkeit um Lichtjahre hinterherhinkt. Bevor Sie einen Umzug in die Großstadt ernsthaft in Erwägung ziehen, lesen Sie, was der Unternehmer Jürgen Kaack in jahrelanger Kleinarbeit herausgefunden hat. In diesem Buch geht es darum, wie Unternehmen und Kommunen zu einem zukunftstauglichen Glasfasernetz kommen. Jürgen Kaack zeigt die Möglichkeiten und Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau im ländlichen Raum. Er stützt sich dabei auf die praktischen Erfahrungen, die er als Breitbandberater über Jahre hinweg gesammelt hat. Obwohl sich die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern, haben sich die Vorgehensweisen und Lösungen bewährt. Die zahlreichen konkreten Fallbeispiele können als Vorbilder und Ideengeber dienen.

Jürgen Kaack ist ein pragmatischer Unternehmer, Berater und Doktor der Naturwissenschaften. Als einer der wichtigsten Autoren der ersten Stunde hat er 2006 bei der Gründung der Website Mittelstandswiki geholfen und zahlreiche Beiträge und E-Paper zu den Themen Realwirtschaft, Internet und Kommunikation veröffentlicht. Der (schleppende) Breitbandausbau in Deutschland hat es ihm besonders angetan, weshalb er dieses Thema seit Jahren mit konkreten Fallbeispielen im MittelstandsWiki beschreibt. Dieses Buch ist eine Sammlung seiner wichtigsten Erfahrungen in NRW, die auf andere Bundesländer übertragbar sind."

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